S7 Airlines

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S7 Airlines (ehemals Siberia Airlines) ist eine russische Fluggesellschaft mit Geschäftssitz in Moskau, Russland. Die S7 Airlines ist Russlands größte Inlandsfluggesellschaft und Mitglied der Luftfahrtallianz oneworld.

Geschichte

1957 wurde ein Tochterunternehmen der Aeroflot gegründet, aus welcher dann 1992 die Siberia Airlines hervorging. Bereits 2 Jahre später wurde die Fluggesellschaft privatisiert. In den Anfangsjahren der Jahrhundertwende übernahm die Siberia Airlines einige Fluggesellschaften. 2003 überholte die russische Airline schließlich Aeroflot bezüglich des innerrussischen Passagieraufkommens. Seit dem Jahr 2005 agiert die Siberia Airlines als S7 Airlines, abgeleitet von ihrem IATA-Code. 2008 gründete S7 Airlines das Tochterunternehmen Globus Airlines, welches vorrangig Charterflüge durchführte. Im selben Jahr wurde die Tochterfluggesellschaft jedoch an die East Line Group verkauft. 2010 kam es zur Mitgliedschaft der Luftfahrtallianz oneworld. 2016 übernahm das Eigentümerunternehmer S7 Group das schweizer Raumfahrtunternehmen Sea Launch, welche Raketenstarts von einer Bohrplattform anbietet.

Konzernübersicht

  • Passagierbeförderung
  • Logistik

Tochtergesellschaften


Drehkreuze

Hauptdrehkreuze:

Basen („Stützpunkte“):

  • Flughafen Irkutsk
  • Flughafen St. Petersburg
  • Flughafen Vladivostok

S7 Airlines

S7 AIRLINES
Anschrift Geschäftssitz S7 Airlines

Mozzherina prospect, 10, office 201, 633104 Town of Ob, Novosibirsk region, RUSSIAN FEDERATION

Webseite S7 Airlines
Tel S7 Airlines Telefon +7 495 783 0707
EMail S7 Airlines sitefeedback@s7.ru
Anschrift in Deutschland S7 Airlines,

Pfingstweidstraße 9a, 60316 Frankfurt am Main

Telefon +49 69 133 89 888

+49 69 133 89 889 0 800 081 60 22

IATA-Code: S7
ICAO-Code: SBI
Sitz Moskau
Heimatflughafen Nowosibirsk-Tolmatschowo
Allianz oneworld
Vielfliegerprogramm S7 Priority
Ziele National und international

Zwischenfälle

  • 4. Oktober 2001 - Absturz einer Maschine aufgrund des Abschusses einer versehentlich fehlgeleiteten Boden-Luft-Rakete der ukrainischen Marine. Alle 77 Insassen kamen ums Leben.
  • 24. August 2004 - Sprengstoffanschlag von tschetschenischen Terroristen auf einen russischen Linienflug. Alle 46 Insassen verloren ihr Leben.
  • 9. Juli 2006 - missglückte Landung in Irkutsk aufgrund technischen Versagens durch eine deaktivierte Schubumkehr. Die verursachte einen erneuten Vorwärtsschub, das Flugzeug kam mit hoher Geschwindigkeit von der Landebahn ab und kollidierte mit einem Betonhindernis. 125 der 203 Insassen kamen ums Leben.

Anwaltsregister

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