<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://passagierrechte.org/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aerotoxisches_Syndrom</id>
	<title>Aerotoxisches Syndrom - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://passagierrechte.org/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Aerotoxisches_Syndrom"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-17T04:06:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in PASSAGIERRECHTE</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.36.1</generator>
	<entry>
		<id>https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=6706&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikipadmin am 26. April 2018 um 08:48 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=6706&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2018-04-26T08:48:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;amp;diff=6706&amp;amp;oldid=1049&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Wikipadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=1049&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikipadmin am 22. Juli 2014 um 23:49 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=1049&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2014-07-22T23:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;table style=&quot;background-color: #fff; color: #202122;&quot; data-mw=&quot;interface&quot;&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-marker&quot; /&gt;
				&lt;col class=&quot;diff-content&quot; /&gt;
				&lt;tr class=&quot;diff-title&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;← Nächstältere Version&lt;/td&gt;
				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 22. Juli 2014, 23:49 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l17&quot;&gt;Zeile 17:&lt;/td&gt;
&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot;&gt;Zeile 17:&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff „Kabinenluftverunreinigung“ wurde im Rahmen einer einjährigen Ermittlung des australischen Senats verwendet. Es wurden Entschädigungen wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung an circa 20 Besatzungsmitglieder des Kurzstrecken-Passagierflugzeuges BAe 146 ausgezahlt. Die beschriebenen Symptome wurden auf das Austreten des Öldampfes in die Flugzeugkabine zurückgeführt. Die Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass das Problem der austretenden Dämpfe als ein Sicherheitsmangel mit Rücksicht auf die Fähigkeit der Crew, die Evakuierung in einem Notfall genau zu beobachten und der Fluggäste, sich zügig in Sicherheit bringen zu können, betrachtet werden soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Begriff „Kabinenluftverunreinigung“ wurde im Rahmen einer einjährigen Ermittlung des australischen Senats verwendet. Es wurden Entschädigungen wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung an circa 20 Besatzungsmitglieder des Kurzstrecken-Passagierflugzeuges BAe 146 ausgezahlt. Die beschriebenen Symptome wurden auf das Austreten des Öldampfes in die Flugzeugkabine zurückgeführt. Die Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass das Problem der austretenden Dämpfe als ein Sicherheitsmangel mit Rücksicht auf die Fähigkeit der Crew, die Evakuierung in einem Notfall genau zu beobachten und der Fluggäste, sich zügig in Sicherheit bringen zu können, betrachtet werden soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 5. November 2000, sowohl der Pilot als auch der Kopilot der Maschine BAe 146 der ''Jersey European Airways'' haben sich während der Landung in ''Birmingham International Airport'' plötzlich unwohl gefühlt. Sie haben sich beide über Übelkeit und Diplopie (Doppelsehen) beschwert und bekamen Schwierigkeiten damit, die Höhe richtig einzuschätzen. Trotz dessen konnte die Maschine sicher gelandet werden. Ärztliche Untersuchung zeigte keine Auffälligkeiten an. Die anschließende Ermittlung stieß auf Indizien, die auf ein Ölleck an einem der Hilfstriebwerke deuteten, von dem die Dämpfe in das ECS gelangen konnten. Es wurde auch herausgefunden, dass beide Piloten die Bordtoilette besucht haben, unmittelbar, bevor sie die ersten Anzeichen der Vergiftung verspürt haben. Zur gleichen Zeit berichtete ein anderer Betreiber, dass übermäßige Verwendung von einem Desinfektionsmittel (Formaldehyd) für die Toiletten und die Galley und nachfolgendes Einatmen der Dämpfe zu ähnlichen Beschwerden der Crew geführt haben soll. Die Zivilluftfahrtbehörde von Großbritannien warnte daraufhin andere Fluggesellschaften vor dem übermäßigen Gebrauch von Reinigungsmitteln. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Am 5. November 2000, sowohl der Pilot als auch der Kopilot der Maschine BAe 146 der ''Jersey European Airways'' haben sich während der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Landung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;in ''Birmingham International Airport'' plötzlich unwohl gefühlt. Sie haben sich beide über Übelkeit und Diplopie (Doppelsehen) beschwert und bekamen Schwierigkeiten damit, die Höhe richtig einzuschätzen. Trotz dessen konnte die Maschine sicher gelandet werden. Ärztliche Untersuchung zeigte keine Auffälligkeiten an. Die anschließende Ermittlung stieß auf Indizien, die auf ein Ölleck an einem der Hilfstriebwerke deuteten, von dem die Dämpfe in das ECS gelangen konnten. Es wurde auch herausgefunden, dass beide Piloten die Bordtoilette besucht haben, unmittelbar, bevor sie die ersten Anzeichen der Vergiftung verspürt haben. Zur gleichen Zeit berichtete ein anderer Betreiber, dass übermäßige Verwendung von einem Desinfektionsmittel (Formaldehyd) für die Toiletten und die Galley und nachfolgendes Einatmen der Dämpfe zu ähnlichen Beschwerden der Crew geführt haben soll. Die Zivilluftfahrtbehörde von Großbritannien warnte daraufhin andere Fluggesellschaften vor dem übermäßigen Gebrauch von Reinigungsmitteln. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die angeblichen gesundheitsschädigenden Wirkungen, die in den Berichten dokumentiert wurden, können umfassen: kognitive Probleme, Schwindel, Desorientierung, Übelkeit, Angstzustände, Atemschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Durchfall und andere neurologische Störungen, die insbesondere das vegetative Nervensystem betreffen. Die Beeinträchtigungen treten vorübergehend auf, ein Risiko dauerhafter Schädigungen kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, auch wenn bei bisherigen Erkenntnissen langfristige Folgeschäden nicht beobachtet werden konnten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die angeblichen gesundheitsschädigenden Wirkungen, die in den Berichten dokumentiert wurden, können umfassen: kognitive Probleme, Schwindel, Desorientierung, Übelkeit, Angstzustände, Atemschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Durchfall und andere neurologische Störungen, die insbesondere das vegetative Nervensystem betreffen. Die Beeinträchtigungen treten vorübergehend auf, ein Risiko dauerhafter Schädigungen kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, auch wenn bei bisherigen Erkenntnissen langfristige Folgeschäden nicht beobachtet werden konnten.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Wikipadmin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=688&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikipadmin: Die Seite wurde neu angelegt: „Aerotoxisches Syndrom ist ein Begriff, mit dem kurz- und langfristige Gesundheitsschäden beschrieben werden, die durch die Verunreinigung der Kabinenluft in Pass…“</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://passagierrechte.org/index.php?title=Aerotoxisches_Syndrom&amp;diff=688&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2014-04-07T21:30:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Aerotoxisches Syndrom ist ein Begriff, mit dem kurz- und langfristige Gesundheitsschäden beschrieben werden, die durch die Verunreinigung der Kabinenluft in Pass…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Aerotoxisches Syndrom ist ein Begriff, mit dem kurz- und langfristige Gesundheitsschäden beschrieben werden, die durch die Verunreinigung der Kabinenluft in Passagierflugzeugen mit Öldämpfen und anderen Chemikalien ausgelöst werden können. Der Begriff wurde zum ersten Mal 1999 erwähnt. Das aerotoxische Syndrom ist in der Medizin nicht anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mögliche Ursachen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Verkehrsflugzeuge haben ein System, das für den ordentlichen Zustand der Kabinenluft sorgt – ''Environmental Control System (ECS)''. Ein Teil der Luft zirkuliert ständig, ein anderer Teil wird der Umgebung mittels einer Zapfluft-Anlage entnommen. Wenn diese Anlage nicht ordnungsgemäß funktioniert, können schädliche Substanzen aus den Pflegemitteln (zum Beispiel Enteisungsflüssigkeit) des Flugzeuges in die Kabinenluft gelangen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das britische ''Comitee on toxicology (COT)'' stellte in einem Informationsblatt mögliche Faktoren zusammen, die die Qualität der Kabinenluft negativ beeinflussen können: &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Hydraulikleck unter dem Boden&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Aufnahme der Enteisungsflüssigkeit durch Hilfstriebwerke (APU)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Wartung und Reinigung der Galley im Flugzeug&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Unsachgemäße oder übermäßige Verwendung des Trockeneises durch den Lieferanten beim Lagern von Lebensmitteln&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Auslaufen der Desinfektionsflüssigkeit im Sanitärbereich oder deren nicht fachgerechte Mischung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Flugzeugmotoren erfordern synthetische Öle zur Schmierung. Diese Öle können Trikresylphosphate enthalten, die in großen Mengen für den Menschen giftig sein können. Um sicherzustellen, dass Motorlager kontinuierlich geschmiert werden und kein giftiges Motoröl in den Druckluftstrom entweicht, werden Motorlagerdichtungen installiert. Wenn diese versagen, kann der Ölaustritt am Geruch in der Kabine erkannt werden und, in schweren Fällen, am Rauch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fälle der Kabinenluftverunreinigung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Kabinenluftverunreinigung“ wurde im Rahmen einer einjährigen Ermittlung des australischen Senats verwendet. Es wurden Entschädigungen wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung an circa 20 Besatzungsmitglieder des Kurzstrecken-Passagierflugzeuges BAe 146 ausgezahlt. Die beschriebenen Symptome wurden auf das Austreten des Öldampfes in die Flugzeugkabine zurückgeführt. Die Ermittler sind zu dem Schluss gekommen, dass das Problem der austretenden Dämpfe als ein Sicherheitsmangel mit Rücksicht auf die Fähigkeit der Crew, die Evakuierung in einem Notfall genau zu beobachten und der Fluggäste, sich zügig in Sicherheit bringen zu können, betrachtet werden soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 5. November 2000, sowohl der Pilot als auch der Kopilot der Maschine BAe 146 der ''Jersey European Airways'' haben sich während der Landung in ''Birmingham International Airport'' plötzlich unwohl gefühlt. Sie haben sich beide über Übelkeit und Diplopie (Doppelsehen) beschwert und bekamen Schwierigkeiten damit, die Höhe richtig einzuschätzen. Trotz dessen konnte die Maschine sicher gelandet werden. Ärztliche Untersuchung zeigte keine Auffälligkeiten an. Die anschließende Ermittlung stieß auf Indizien, die auf ein Ölleck an einem der Hilfstriebwerke deuteten, von dem die Dämpfe in das ECS gelangen konnten. Es wurde auch herausgefunden, dass beide Piloten die Bordtoilette besucht haben, unmittelbar, bevor sie die ersten Anzeichen der Vergiftung verspürt haben. Zur gleichen Zeit berichtete ein anderer Betreiber, dass übermäßige Verwendung von einem Desinfektionsmittel (Formaldehyd) für die Toiletten und die Galley und nachfolgendes Einatmen der Dämpfe zu ähnlichen Beschwerden der Crew geführt haben soll. Die Zivilluftfahrtbehörde von Großbritannien warnte daraufhin andere Fluggesellschaften vor dem übermäßigen Gebrauch von Reinigungsmitteln. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die angeblichen gesundheitsschädigenden Wirkungen, die in den Berichten dokumentiert wurden, können umfassen: kognitive Probleme, Schwindel, Desorientierung, Übelkeit, Angstzustände, Atemschwierigkeiten, Stimmungsschwankungen, Durchfall und andere neurologische Störungen, die insbesondere das vegetative Nervensystem betreffen. Die Beeinträchtigungen treten vorübergehend auf, ein Risiko dauerhafter Schädigungen kann jedoch nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden, auch wenn bei bisherigen Erkenntnissen langfristige Folgeschäden nicht beobachtet werden konnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1986 beauftragte der US-Kongress den Nationalen Forschungsrat (''National Research Council – NRC''), einen Bericht über die Qualität der Kabinenluft zu erstellen. Der Bericht empfahl ein Rauchverbot in Flugzeugen zur Verbesserung der Luftqualität, der kurze Zeit später von der US-amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde FAA umgesetzt wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Laufende Forschungen des britischen Verkehrsministeriums können keine langfristigen Gesundheitsschäden feststellen. Das Ministerium gab auf viele Beschwerden der ''Organophosphate Information Network'', britischen Pilotenvereinigung ''BALPA'' und der internationalen Vereinigung der [[Flugbegleiter]], die ihre Bedenken über die Risiken der Vergiftung für Kabinencrew bei wiederholtem Einsatz zum Ausdruck brachten, folgende Antwort: &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
''“Diese Frage – auch die möglichen Folgen einer langfristigen Einwirkung – wurde bereits viel detaillierter von dem australischen Senat untersucht. Obwohl die Berichte davon sich weitgehend auf die Kabinenluftqualität und chemische Kontamination in einem Flugzeug bezogen haben und empfehlen es, Motorschmieröle einer weiteren strengen chemischen Prüfung zu unterziehen, gab es jedoch keine Anhaltspunkte für weitere Zweifel bezüglich Trikresylphosphate (TCP). Es wurden keine Fälle der TCP-Vergiftungen von verunreinigter Kabinenluft entdeckt und die sehr niedrige Menge an TCP, die auch im sehr unwahrscheinlichen Extremfall der Kontamination durch Ölleck in der Luft hätte gefunden werden können, führt uns zu der Schlussfolgerung, dass der Verdacht auf die erhebliche Gefahr für die Gesundheit der Crew und der Fluggäste nicht substanziiert ist.“''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präzedenzfälle == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Mai 2009 hatte das höchste Gericht Australiens - ''High Court of Australia'' - eine Entscheidung im Präzedenzfall Joanne Turner gegen Eastwest Airlines getroffen. Das Gericht sprach der ehemaligen Mitarbeiterin der Fluggesellschaften einen Schadensersatz wegen Gesundheitsgefährdung aufgrund von dauerhafter Einwirkung von erhitzten Motorölen bzw. Öldämpfen. Joanne Turner arbeitete als Flugbegleiterin für ''Australia's Ansett'' und ''Eastwest Airlines'' und war dem Rauch und den Dämpfen, die sich durch fehlerhafte Ölabdichtung gebildet haben, auf dem BAe 146 Flug zwischen Sydney und Brisbane vom 4. März 1992 ausgesetzt, wo sie im 5. Monat schwanger war. Der Fehler der Abdichtung des Hilfstriebwerkes APU war nach Ansicht des Gerichts vorhersehbar, genau wie das Risiko, dass der Rauch in die Kabine gelangen würde. Der Richter fand, dass die bei der pyrolytischen Zersetzung des Öls frei werdenden Stoffe schädlich für die Lungen sind. Das Urteil wurde von der Gegenseite angefochten, die Fluggesellschaften verloren jedoch beide Berufungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://aerotoxic.org/ Aerotoxic Association] – Vereinigung von ehemaligen Crewmitgliedern einiger britischen Fluggesellschaften, die am aerotoxischen Syndrom erkrankt waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jetlag]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Akklimatisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Wikipadmin</name></author>
	</entry>
</feed>