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	<title>Rechte des Reisenden bei Reisemängeln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in PASSAGIERRECHTE</subtitle>
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		<id>https://passagierrechte.org/index.php?title=Rechte_des_Reisenden_bei_Reisem%C3%A4ngeln&amp;diff=13234&amp;oldid=prev</id>
		<title>Wikipadmin: /* Objektive Mangelbestimmung */</title>
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		<updated>2019-07-28T20:07:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Objektive Mangelbestimmung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Nr. 2 stellt dabei keine Richtlinie für die typische Beschaffenheit von Pauschalreisen dar, sondern nur eine Konkretisierung dessen, was mittels Vertragsauslegung nach §§ 133, 157 BGB ebenfalls festgestellt werden kann. Dabei müssen der Wortsinn der Willenserklärung des Veranstalters, die außerhalb des Erklärungsaktes liegenden Begleitumstände, die mit der Reise konkret verfolgten Zwecke des Reisenden, sowie die Verkehrskreise berücksichtigt werden. Mögliche bestehende Lücken sind durch Auslegung zu schließen.  Die Grenze der Lückenfüllung ist der im Vertrag enthaltene, wenn auch nur angedeutete Regelungsplan, der keinesfalls überschritten werden darf. Dabei ist auch der hypothetische Parteiwillen heranzuziehen. Die Mangelfreiheit nach Nr. 2 darf nicht zu einer wesentlichen Erweiterung des Inhalts des Vertragsgegenstandes führen und muss sich innerhalb des tatsächlich konturierten Rahmens durch die Parteien bei Vertragsschluss halten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Nr. 2 stellt dabei keine Richtlinie für die typische Beschaffenheit von Pauschalreisen dar, sondern nur eine Konkretisierung dessen, was mittels Vertragsauslegung nach §§ 133, 157 BGB ebenfalls festgestellt werden kann. Dabei müssen der Wortsinn der Willenserklärung des Veranstalters, die außerhalb des Erklärungsaktes liegenden Begleitumstände, die mit der Reise konkret verfolgten Zwecke des Reisenden, sowie die Verkehrskreise berücksichtigt werden. Mögliche bestehende Lücken sind durch Auslegung zu schließen.  Die Grenze der Lückenfüllung ist der im Vertrag enthaltene, wenn auch nur angedeutete Regelungsplan, der keinesfalls überschritten werden darf. Dabei ist auch der hypothetische Parteiwillen heranzuziehen. Die Mangelfreiheit nach Nr. 2 darf nicht zu einer wesentlichen Erweiterung des Inhalts des Vertragsgegenstandes führen und muss sich innerhalb des tatsächlich konturierten Rahmens durch die Parteien bei Vertragsschluss halten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insbesondere bei spärlichen Prospektangaben, die sich nur auf die Angaben nach Artikel 250 § 3 EGBGB beziehen, oder Reiseangeboten, die in den Formulierungen sehr sparsam sind, ist der subsidiäre Maßstab eines gewöhnlichen Nutzens und einer üblichen Beschaffenheit der Pauschalreiseart unerlässlich, um die Hauptleistungspflichten des Veranstalters zu bestimmen. Die so erreichte vertragliche Klarheit und Sicherheit dient sowohl den Interessen des Reiseveranstalters als auch der des Reisenden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Insbesondere bei spärlichen Prospektangaben, die sich nur auf die Angaben nach Artikel 250 § 3 EGBGB beziehen, oder Reiseangeboten, die in den Formulierungen sehr sparsam sind, ist der subsidiäre Maßstab eines gewöhnlichen Nutzens und einer üblichen Beschaffenheit der Pauschalreiseart unerlässlich, um die Hauptleistungspflichten des Veranstalters zu bestimmen. Die so erreichte vertragliche Klarheit und Sicherheit dient sowohl den Interessen des Reiseveranstalters als auch der des Reisenden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Absichtliche Deutungsspielräume und Leerplätze, die der Reiseveranstalter im Rahmen seines Angebotes formuliert, um seine Hauptleistungspflicht gering zu halten, und sich von einer eventuellen Haftung freizuzeichnen, sind über Nr. 2 durch richterliche konkretisierte Leistungsinhalte zu füllen, die einer Mangelhaftigkeit oder –Freiheit i.S.v. § 651 i Absatz 1 BGB subsumiert werden können.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Absichtliche Deutungsspielräume und Leerplätze, die der Reiseveranstalter im Rahmen seines Angebotes formuliert, um seine Hauptleistungspflicht gering zu halten, und sich von einer eventuellen Haftung freizuzeichnen, sind über Nr. 2 durch richterliche konkretisierte Leistungsinhalte zu füllen, die einer Mangelhaftigkeit oder –Freiheit i.S.v. § 651 i Absatz 1 BGB subsumiert werden können.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Reiseveranstalter wird dadurch geschützt, indem er bei versehentlichen Ungenauigkeiten in der vertraglichen Reisebeschreibung eine unverhältnismäßige Inanspruchnahme über das Gewährleistungsrecht durch den Reisenden abwehren kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Reiseveranstalter&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;wird dadurch geschützt, indem er bei versehentlichen Ungenauigkeiten in der vertraglichen Reisebeschreibung eine unverhältnismäßige Inanspruchnahme über das Gewährleistungsrecht durch den Reisenden abwehren kann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Mangelbegriff nach Nr.2 besteht aus zwei Elementen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Mangelbegriff nach Nr.2 besteht aus zwei Elementen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;br/&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aa) &lt;/del&gt;Gewöhnlicher Reisenutzen&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;====[[&lt;/ins&gt;Gewöhnlicher Reisenutzen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]====&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gewöhnlich ist ein Reisenutzen, der nach der Verkehrsanschauung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten des Ziellandes und der durchschnittlichen Reiseleistung in Anbetracht von Charakter, Dauer, Preis und Ausflügen der gebuchten Pauschalreise. Subjektive Befindlichkeiten des Reisenden bleiben außer Betracht, in erster Linie ist ein objektiver Maßstab anzulegen. Je mehr die Parteien einen bestimmten Zweck vereinbart haben, desto konkreter lässt sich der Reisenutzen definieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Gewöhnlich ist ein Reisenutzen, der nach der Verkehrsanschauung unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten des Ziellandes und der durchschnittlichen Reiseleistung in Anbetracht von Charakter, Dauer, Preis und Ausflügen der gebuchten Pauschalreise. Subjektive Befindlichkeiten des Reisenden bleiben außer Betracht, in erster Linie ist ein objektiver Maßstab anzulegen. Je mehr die Parteien einen bestimmten Zweck vereinbart haben, desto konkreter lässt sich der Reisenutzen definieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bb) &lt;/del&gt;Üblichkeit und Erwartung&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem ist eine Beschaffenheit der Reise festzulegen, die bei Reisen der gleichen Art üblich ist und der Reisende nach der Pauschalreiseart erwarten kann.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;==== &lt;/ins&gt;Üblichkeit und Erwartung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;====&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;1)	&lt;/del&gt;Üblichkeit einer Reise der gleichen Art&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Zudem ist eine Beschaffenheit der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Reise&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;festzulegen, die bei Reisen der gleichen Art üblich ist und der Reisende nach der Pauschalreiseart erwarten kann.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um zu klären, was für eine Reise der „gleichen Art“ üblich ist, ist die Zuordnung der gebuchten Reise zu einer Gattung von Reisen erforderlich. Der den Vergleichsmaßstab bildende empirische Typus von häufig angebotenen Reiseleistungszuschnitten, kann nur in Hinblick auf den gewöhnlichen Reisenutzen festgestellt werden. Weiterführend sind die von der Rechtsprechung vorkonstruierten Reisetypen, wie etwa Billigreisen, Clubreisen, Sprachreisen, etc. zu berücksichtigen. Solche Reisen können die Beschaffenheit aus Nr. 2 vorgeben, soweit das vereinbarte Leistungsprogramm und der Regelungsplan bei Vertragsschluss einem oder mehreren Typusmerkmalen entsprechen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Kriterium zur Festlegung der Üblichkeit, bei sonstigen Pauschalreisearten besteht maßgeblich in der Frage: „Welche Leistungsinhalte, vor allem Qualitätsansprüche sind branchenkonform und können als kollektiv-gleichförmiges Angebot gelten?“. Solche statistischen Durchschnittsangebote rufen gewisse Erwartungen in der Branche und beim Kunden hervor. Im Unterschied zu normativen Erwartungen wird ein abweichendes Verhalten von Mitbewerbern nicht sanktioniert, sondern oft als „Reiseinnovation“ angesehen, auf die der Reisemarkt in der Art reagieren kann, dass andere Reiseveranstalter ähnliche Angebote schalten. Dadurch kann sich eine neue Regelmäßigkeit und Üblichkeit der Pauschalreisearten herausbilden. Dabei muss beachtet werden, dass die auch und insbesondere an betriebswirtschaftlichen Zweckmäßigkeitserwägungen orientierte Üblichkeit des durchschnittlichen Angebotsverhaltens relativ unabhängig ist von einer kostenintensivsten Legitimation der angebotenen Reiseleistungen. Eine Reiseinnovation, die eine Vorreiterstellung für künftige Üblichkeiten einnimmt, kann und wird sich zugunsten des Kunden auswirken, muss dies aber nicht.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;=====&lt;/ins&gt;Üblichkeit einer Reise der gleichen Art&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;=====&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Um zu klären, was für eine Reise der „gleichen Art“ üblich ist, ist die Zuordnung der gebuchten Reise zu einer Gattung von Reisen erforderlich. Der den Vergleichsmaßstab bildende empirische Typus von häufig angebotenen Reiseleistungszuschnitten, kann nur in Hinblick auf den gewöhnlichen Reisenutzen festgestellt werden. Weiterführend sind die von der Rechtsprechung vorkonstruierten Reisetypen, wie etwa &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;''&lt;/ins&gt;Billigreisen, Clubreisen, Sprachreisen, etc.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;'' &lt;/ins&gt;zu berücksichtigen. Solche Reisen können die Beschaffenheit aus Nr. 2 vorgeben, soweit das vereinbarte Leistungsprogramm und der Regelungsplan bei Vertragsschluss einem oder mehreren Typusmerkmalen entsprechen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das Kriterium zur Festlegung der Üblichkeit, bei sonstigen Pauschalreisearten besteht maßgeblich in der Frage:  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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		<title>Wikipadmin: /* Objektive Mangelbestimmung */</title>
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		<updated>2019-07-28T19:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Objektive Mangelbestimmung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Um zu klären, was für eine Reise der „gleichen Art“ üblich ist, ist die Zuordnung der gebuchten Reise zu einer Gattung von Reisen erforderlich. Der den Vergleichsmaßstab bildende empirische Typus von häufig angebotenen Reiseleistungszuschnitten, kann nur in Hinblick auf den gewöhnlichen Reisenutzen festgestellt werden. Weiterführend sind die von der Rechtsprechung vorkonstruierten Reisetypen, wie etwa Billigreisen, Clubreisen, Sprachreisen, etc. zu berücksichtigen. Solche Reisen können die Beschaffenheit aus Nr. 2 vorgeben, soweit das vereinbarte Leistungsprogramm und der Regelungsplan bei Vertragsschluss einem oder mehreren Typusmerkmalen entsprechen.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Das Kriterium zur Festlegung der Üblichkeit, bei sonstigen Pauschalreisearten besteht maßgeblich in der Frage: „Welche Leistungsinhalte, vor allem Qualitätsansprüche sind branchenkonform und können als kollektiv-gleichförmiges Angebot gelten?“. Solche statistischen Durchschnittsangebote rufen gewisse Erwartungen in der Branche und beim Kunden hervor. Im Unterschied zu normativen Erwartungen wird ein abweichendes Verhalten von Mitbewerbern nicht sanktioniert, sondern oft als „Reiseinnovation“ angesehen, auf die der Reisemarkt in der Art reagieren kann, dass andere Reiseveranstalter ähnliche Angebote schalten. Dadurch kann sich eine neue Regelmäßigkeit und Üblichkeit der Pauschalreisearten herausbilden. Dabei muss beachtet werden, dass die auch und insbesondere an betriebswirtschaftlichen Zweckmäßigkeitserwägungen orientierte Üblichkeit des durchschnittlichen Angebotsverhaltens relativ unabhängig ist von einer kostenintensivsten Legitimation der angebotenen Reiseleistungen. Eine Reiseinnovation, die eine Vorreiterstellung für künftige Üblichkeiten einnimmt, kann und wird sich zugunsten des Kunden auswirken, muss dies aber nicht.&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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		<title>Wikipadmin: /* Reisemangel */</title>
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		<updated>2019-07-28T18:29:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Reisemangel&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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		<title>Wikipadmin: /* Rechte einzelner Reiseleistungen */</title>
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		<updated>2019-07-28T18:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rechte einzelner Reiseleistungen&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>Wikipadmin: /* Haftung nach der FluggastrechteVO für EU-Flüge */</title>
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		<title>Wikipadmin: /* Kreuzfahrten als Pauschalreisen */</title>
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		<title>Wikipadmin: /* Haftung nach dem MÜ für internationale Flüge */</title>
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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		<title>Wikipadmin: /* Verhältnis zu § 313 und §§ 119 ff. BGB */</title>
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		<updated>2019-07-28T10:47:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verhältnis zu § 313 und §§ 119 ff. BGB&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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		<title>Wikipadmin: /* Verhältnis de reisevertraglichen Gewährleistungsrechts zu anderen Rechten */</title>
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		<updated>2019-07-28T10:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verhältnis de reisevertraglichen Gewährleistungsrechts zu anderen Rechten&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 28. Juli 2019, 10:42 Uhr&lt;/td&gt;
				&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-lineno&quot; id=&quot;mw-diff-left-l20&quot;&gt;Zeile 20:&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Die Hinweis- und Aufklärungspflichten des Veranstalters sind in Artikel 250 §§ 1 ff EGBGB geregelt. Sie stellen Hauptpflichten dar, ihre Verletzung löst Gewährleistungsansprüche nach §§ 651 i ff. BGB aus. Die Anwendung der Regelung für die Pflichtverletzung nach allgemeinen Leistungsstörungsrechts und die vorvertragliche Haftung aus §§ 280 Absatz 1, 241 Absatz 1 und 2, 311 Absatz 2, 241 Absatz 2 BGB wird stark zurückgedrängt. Die allgemeinen Regeln greifen daher dann, wenn die Verletzung auf sonstigen, nicht leistungsbezogenen Nebenpflichten beruht, die keinen Reisemangel darstellen, und auch nicht in engen Zusammenhang mit der erfolgsbezogenen Hauptleistungspflicht des Reiseveranstalters verbunden sind. &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Dies kann dann der Fall sein, wenn der Reiseveranstalter es schuldhaft unterlässt, den Reisenden über besondere Gefahren oder Risiken bei der Reise aufzuklären. So kann der Diebstahl aus einem Hotelzimmer auch bei unterlassener Warnung nicht als Reisemangel gesehen werden, ''OLG München, Urteil vom 26.4.1999 – 17 U 1581/99.'' &lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Wikipadmin</name></author>
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